Die letzten Wochen der Schwangerschaft können ziemlich aufregend sein, aber auch ein wenig stressig. Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, wie du deine Kliniktasche packen solltest? Eine der häufigsten Fragen, die ich mir in dieser Zeit gestellt habe, war: „Was gehört wirklich in die Kliniktasche?“ Vielleicht kennst du das Gefühl – man möchte einfach auf alles vorbereitet sein, nichts vergessen und am liebsten alles perfekt haben.
Falls es dir genauso geht, dann bist du hier genau richtig! In diesem Beitrag erfährst du, wie du deine Kliniktasche stressfrei und organisiert packst, damit du in den letzten Wochen vor der Geburt eine Sorge weniger hast. Du bekommst von mir eine detaillierte Liste mit all den wichtigen Dingen, die du für dich, dein Baby und deinen Partner brauchst, sowie ein paar praktische Tipps, damit nichts schiefgeht.
Wann sollte ich die Kliniktasche packen?
Am besten fängst du etwa vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin an, deine Kliniktasche zu packen. So bist du auf der sicheren Seite und hast genug Zeit, um in Ruhe alles zusammenzustellen. Ich weiß noch, wie beruhigend es war, die Tasche bereitstehen zu haben – ein weiterer Schritt Richtung Geburt.
Wie groß sollte die Kliniktasche sein?
Eine mittelgroße Reisetasche oder ein kleiner Koffer sind ideal. Du musst wirklich keine riesige Tasche mitnehmen, aber es sollte genug Platz für deine wichtigsten Sachen sein. Falls dein Partner oder eine Begleitperson mitkommt, kann diese auch eine kleine Extra-Tasche mitbringen.
Suchst du eine Kliniktasche, die nicht nur praktisch, sondern auch stylisch ist? Diese Tasche ist perfekt für die Geburt und eignet sich später ideal als Weekender oder Reisetasche

Was gehört in die Kliniktasche wenn ich sie packe?
1. Wichtige Dokumente
Vergiss nicht, deine wichtigen Dokumente einzupacken! Die brauchst du gleich nach deiner Ankunft im Krankenhaus:
- Mutterpass
- Personalausweis oder Krankenversicherungskarte
- Geburtsplan (falls du einen hast)
- Notfallkontakte und wichtige Einverständniserklärungen (z. B. zur Schmerztherapie)
Das sind die absoluten Must-haves, ohne die du nicht ins Krankenhaus gehen solltest.
2. Kleidung für dich
Packe bequeme Kleidung ein, die dir in den Tagen nach der Geburt gut tut. Hier ein paar Empfehlungen:
- 2 bis 3 Nachthemden oder Pyjamas mit Knopfleiste, damit du gut stillen kannst
- Warme Socken (glaub mir, die wirst du brauchen!)
- Bademantel oder ein bequemer Cardigan für den Gang durch die Klinik
- 2 bequeme Hosen und lockere Oberteile für die Zeit nach der Geburt
- Still-BHs und bequeme Unterwäsche
Für die Heimfahrt solltest du auch ein gemütliches Outfit einpacken, das locker sitzt, denn nach der Geburt brauchst du noch etwas Platz im Bauchbereich.
3. Hygieneartikel und Pflegeprodukte
Denk auch an deine Körperpflege – gerade nach der Geburt ist es schön, sich frisch zu fühlen:
- Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Shampoo
- Lippenbalsam (deine Lippen werden wahrscheinlich trocken sein)
- Haargummis, um die Haare während der Geburt aus dem Gesicht zu halten
- 2 Handtücher (eins für den Körper und eins für den Intimbereich)
- 10 bis 15 Stilleinlagen und eventuell Einwegunterhosen
Diese Dinge werden dir helfen, dich wohlzufühlen, während du dich von der Geburt erholst.
4. Snacks und Getränke
Du wirst während und nach der Geburt Energie brauchen. Ich habe es sehr hilfreich gefunden, ein paar Snacks dabei zu haben:
- Energieriegel, Nüsse oder Schokolade – etwas, das dir schnell Kraft gibt
- Wasserflasche oder isotonische Getränke, um gut hydriert zu bleiben
5. Elektronik und Unterhaltung
Du weißt nie genau, wie lange du im Krankenhaus bleiben wirst. Daher ist es gut, auch an ein bisschen Unterhaltung zu denken:
- Handy und Ladegerät (ganz wichtig, um alle auf dem Laufenden zu halten)
- Kopfhörer, wenn du Musik oder Meditation zur Entspannung hören möchtest
- Ein Buch oder E-Reader für die ruhigen Momente
- Kamera oder dein Smartphone für die ersten Fotos mit dem Baby

6. Was packe ich in die Kliniktasche für mein Baby ein?
Für dein Baby brauchst du gar nicht so viel, da die meisten Krankenhäuser schon gut ausgestattet sind. Dennoch solltest du Folgendes dabei haben:
- 1 bis 2 Bodys und Strampler für die ersten Tage
- Mütze und Socken, damit dein Baby schön warm bleibt
- Eine weiche Decke für die Heimfahrt
- Windeln (oft stellt das Krankenhaus Windeln, aber es ist immer gut, einige selbst mitzubringen)
- Spucktücher (Diese Spucktücher kann ich sehr empfehlen. Ich verwende Sie selber schon seit Jahren.)
- Und ganz wichtig: Den Autositz für die Heimfahrt! Ohne den darfst du das Krankenhaus nicht verlassen.
7. Was packe ich für den Partner oder die Begleitperson ein?
Auch dein Partner oder die Begleitperson sollte auf die Zeit im Krankenhaus vorbereitet sein. Hier ein paar Dinge, die praktisch sein können:
- Wechselkleidung, falls die Geburt länger dauert
- Snacks und Getränke für den Partner (auch er wird Energie brauchen)
- Zahnbürste und Hygieneartikel, falls der Aufenthalt länger dauert
- Decke oder Kissen, falls der Partner im Krankenhaus übernachtet
- Buch, Powerbank, Laptop oder Tablet für Unterhaltung während der Wartezeit

Hier findest du meine Checkliste für die Kliniktasche zum praktischen Abhaken.
Fazit: Kliniktasche packen!
Du bist dir unsicher, was du alles für die Geburt ins Krankenhaus mitnehmen solltest? In diesem Artikel bekommst du eine vollständige Checkliste für die Kliniktasche, damit du nichts vergisst. Von den wichtigsten Dokumenten über Kleidung und Pflegeprodukte bis hin zu Snacks und Unterhaltung – alles wird abgedeckt. Auch dein Baby und dein Partner sind gut versorgt, mit Tipps zu Kleidung, Windeln, Spucktüchern und praktischen Dingen für den Begleiter.
Mit dieser Liste kannst du deine Kliniktasche stressfrei und ohne Hektik packen, sodass du dich ganz auf die Geburt konzentrieren kannst. Mach dir keinen Druck, falls du doch etwas vergisst – das Krankenhaus ist gut ausgestattet, und vieles kann nachträglich gebracht werden.
Hast du noch Tipps oder Fragen? Teile sie gerne in den Kommentaren!
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Hier geht es zum Blogbeitrag: „Angst vor der Geburt? Diese 3 Phasen musst du kennen!“
Hier geht es zum Blogbeitrag: „Anzeichen der Geburt: Ist dein Baby bereit?“
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