Stell dir einen kalten Winterabend vor: Draußen weht der Wind, es ist schon lange dunkel. Drinnen zündest du eine Kerze an, wickelst dich in deine Decke und hältst eine Tasse heißen Tee in den Händen. Genau dieses Gefühl – Wärme, Ruhe und Geborgenheit – beschreibt das dänische Wort Hygge.
Gerade wir Mamas sehnen uns in der dunklen Jahreszeit nach solchen Momenten. Zwischen Kindern, Haushalt und Alltag ist es oft nicht leicht, die Balance zu halten. Doch kleine Routinen am Morgen und Abend können Wunder wirken. Sie schenken dir Kraft, Gelassenheit und das Gefühl, den Winter nicht nur zu überstehen, sondern richtig zu genießen.
In diesem Artikel nehme ich dich mit in meine liebsten Hygge-Routinen für den Winter. Von sanften Morgenritualen, die dir Energie geben, bis hin zu gemütlichen Abendgewohnheiten, die dich runterbringen. Alles machbar im Mama-Alltag, ohne großen Aufwand und mit viel Herz.

Was steckt hinter „Hygge“?
Hygge ist ein dänisches Wort, das sich schwer direkt übersetzen lässt. Am besten beschreibt man es mit „Gemütlichkeit“, „Geborgenheit“ oder „die Kunst, es sich schön zu machen“. Hygge bedeutet nicht Perfektion oder teure Einrichtung, sondern kleine Dinge, die Wärme schenken.
Das kann eine Kerze auf dem Tisch sein, ein gemeinsames Frühstück am Sonntag oder das Vorlesen im Kerzenschein. Es geht darum, bewusst innezuhalten und die kleinen Glücksmomente wahrzunehmen.
👉 Fun Fact: Dänemark ist Europameister im Kerzenverbrauch. Pro Person werden dort jährlich rund 4,3 Kilo Kerzenwachs verbrannt. Ohne Kerzen – kein Hygge.
👉 Tipp: Kerzen spielen dabei eine große Rolle. Besonders praktisch finde ich LED-Kerzen mit Timer (hier findest du eine schöne Auswahl*), weil sie mit Kindern sicher sind und trotzdem echtes Kerzenflackern erzeugen.
Warum Hygge im Winter so wichtig ist
Die Winterzeit bringt uns Mamas oft an unsere Grenzen. Kurze Tage, wenig Sonnenlicht, Kinder, die dauernd erkältet sind, und ein Alltag, der trotzdem weiterläuft. Viele kennen den sogenannten Winterblues: Müdigkeit, Antriebslosigkeit und manchmal auch eine drückende Stimmung.
Hygge wirkt hier wie ein Gegenmittel. Es sind kleine Rituale, die Wärme und Geborgenheit bringen und uns helfen, gelassener durch diese Jahreszeit zu gehen. Es ist kein zusätzlicher Punkt auf der To-do-Liste, sondern eine Art, die Dinge, die wir ohnehin tun, bewusst schöner zu gestalten.

Hygge am Morgen – Routinen für einen guten Start
1. Sanftes Licht statt greller Wecker
Ein Tageslichtwecker simuliert den Sonnenaufgang und macht das Aufstehen angenehmer. Frische Luft und ein geöffnetes Fenster verstärken den Effekt.
👉 Tipp: Ich nutze selbst einen Tageslichtwecker (hier ansehen)*, der den Raum langsam heller macht – das fühlt sich an, als würde die Sonne aufgehen.
2. Ein warmes Getränk als Seelenwärmer
Ob Kaffee, Tee oder heiße Zitrone – ein warmes Getränk schenkt Geborgenheit und Ruhe. Versuch, es bewusst zu genießen, vielleicht ein paar Minuten bevor die Kinder wach sind.
👉 Tipp: Besonders lecker finde ich würzige Wintertees wie Yogi Tea Classic* – schmeckt nach Zimt, Kardamom und ganz viel Gemütlichkeit.
3. Sanfte Bewegung
Ein paar Minuten dehnen, strecken oder ein kurzer Spaziergang zum Briefkasten – es braucht nicht viel, um den Körper zu aktivieren.
4. Musik oder Stille
Manche brauchen ruhige Musik, andere genießen die Stille. Beides kann Hygge sein, wenn es dir guttut.
5. Dankbarkeit üben
Notiere dir morgens drei Dinge, für die du dankbar bist. Es ist ein kleiner Moment der den Tag positiv färbt.
Wusstest du? Schon eine 20-Sekunden-Umarmung kann messbar dein Kuschelhormon Oxytocin steigern. Also schnapp dir morgens dein Kind oder deinen Partner – es macht den Start gleich leichter.

Hygge am Abend – runterkommen und auftanken
1. Licht dimmen
Dimme abends die Lampen, zünde Kerzen an oder nutze LED-Lichterketten.
👉 Tipp: Lichterketten mit warmweißem Licht* tauchen das Wohnzimmer in sanftes, goldenes Licht – perfekt für Hygge-Abende.
2. Eine Kuschelecke einrichten
Suche dir einen festen Platz, an dem du abends zur Ruhe kommst – ein Sofa mit Kissen, eine Decke, vielleicht eine Wärmflasche.
👉 Tipp: Eine XXL-Strickdecke (hier ansehen)* ist für mich das Herzstück meiner Kuschelecke.
3. Wärmendes Abendgetränk
Ein Kräutertee, eine heiße Schokolade oder Goldene Milch – ein Getränk, das den Körper wärmt, wirkt beruhigend und wohltuend.
4. Digital abschalten
Handy und Laptop mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen beiseite legen. Stattdessen kannst du ein Buch lesen, ein Tagebuch führen oder ein warmes Bad nehmen.
5. Zeit für Nähe
Vorlesen mit den Kindern, ein Brettspiel oder ein Gespräch mit deinem Partner schaffen echte Nähe. Wichtig ist nicht die Dauer, sondern das bewusste Zusammensein.
Fun Fact: In Finnland gibt es ein eigenes Wort für „allein zuhause in Unterwäsche trinken“ – Kalsarikännit. Ein bisschen zeigt das: Hygge heißt, es sich ohne schlechtes Gewissen einfach gut gehen zu lassen.

Kleine Hygge im Winter-Momente für zwischendurch
Nicht immer bleibt Zeit für lange Routinen. Aber Hygge funktioniert auch im Kleinen:
- Eine Kerze anzünden beim Abendessen
- Ein warmer Tee während die Kinder spielen
- Fünf Minuten ans Fenster setzen und bewusst durchatmen
- Lieblingslied hören und dabei kurz tanzen
- Kuschelsocken anziehen und eine kleine Pause machen
Diese Mini-Momente sind schnell umgesetzt und bringen trotzdem spürbar Ruhe und Freude.
👉 Tipp: Flauschige Kuschelsocken* machen selbst den hektischsten Nachmittag sofort gemütlicher.
Typische Fragen von Mamas zu Hygge im Winter
Muss ich jetzt alles neu einrichten?
Nein. Hygge lebt nicht von teuren Möbeln, sondern vom Gefühl. Nutze, was du hast: eine alte Decke, Kerzen, vielleicht eine kleine Lichterkette.
Wie bekomme ich morgens bessere Laune?
Licht, Wärme und ein warmes Getränk sind die besten Helfer. Wenn du magst, schreib dir etwas Schönes auf, bevor der Tag losgeht.
Unsere Abende sind chaotisch – wie soll Hygge da passen?
Schon 15 Minuten Familienzeit ohne Fernseher oder Handy machen einen Unterschied. Eine Kerze auf dem Tisch verstärkt die Stimmung.
Geht Hygge auch, wenn ich nur 5 Minuten habe?
Ja. Ein kurzer Tee, ein Blick aus dem Fenster oder eine Kerze reichen völlig. Hygge bedeutet nicht Dauerprogramm, sondern kleine Pausen.
Brauche ich bestimmte Produkte?
Nein, aber manches macht es leichter. Eine Duftkerze mit deinem Lieblingsduft oder eine flauschige Decke sind kleine Investitionen, die große Wirkung haben.

Fazit – dein Winter darf gemütlich sein
Der Winter muss nicht nur kalt und anstrengend sein. Mit kleinen Routinen und bewussten Momenten kannst du ihn dir wärmer und leichter machen. Hygge ist keine komplizierte Methode, sondern eine Einladung, dir mehr Ruhe und Geborgenheit in den Alltag zu holen.
Zünde eine Kerze an, nimm dir einen Tee, kuschel dich ein. Diese kleinen Dinge sind kein Luxus, sondern ein Geschenk an dich selbst. Und genau das brauchst du, um mit mehr Gelassenheit durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Am Ende wirst du merken: Mit Hygge fühlt sich der Winter nicht nur erträglicher an, sondern richtig schön.
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