Basteln mit Naturmaterialien im Winter ist kinderleicht! Entdecke fünf kreative Bastelideen mit Zapfen, Ästen & Co. – perfekt für kalte Tage drinnen und kleine Entdeckungstouren draußen.
Hey du! Stell dir vor: Wir kommen neulich vom Winterspaziergang nach Hause, und was finde ich in meinen Jackentaschen? Drei Kastanien, fünf Tannenzapfen, ein paar Eicheln und genug Stöcke, um damit Mikado zu spielen. Typisch, oder? Meine Kids sammeln draußen mehr Schätze als ein Eichhörnchen im Herbst – und vergessen sie dann liebend gern in Mamas Jacke. Kennst du das auch?
Aber wegwerfen? Auf keinen Fall! Wir basteln daraus etwas Schönes. Ich zeig dir heute fünf einfache Bastelideen mit Naturmaterialien für den Winter, die du drinnen mit deinen Kindern (ab etwa 3 Jahren) umsetzen kannst. Kostenlos, nachhaltig und mit ganz viel Spaß.

Warum Basteln mit Naturmaterialien im Winter genial ist
Im Winter sind die Tage kurz – und die „Mir ist langweilig, Mamaaaa!“-Momente lang. Basteln mit Naturmaterialien ist da mein Geheimrezept: Es verbindet Bewegung und Natur draußen mit gemütlicher Kreativzeit drinnen, fördert die Feinmotorik und schenkt uns wertvolle Familienmomente.
Fakt: Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Basteln die kognitiven und motorischen Fähigkeiten von Kindern stärkt. Also: ran an die Zapfen!
Schon bereit? Dann kommen jetzt meine fünf liebsten Winter-Bastelideen mit Naturmaterialien.
1. Zapfen-Eulen – kleine Waldfreunde aus Naturmaterial
Du brauchst: 1–2 große, trockene Zapfen, Rinde oder flache Blätter für Flügel, 2 Eichelhütchen oder Wackelaugen, einen Mini-Zapfen oder Ast als Schnabel, Bastelkleber oder Holzleim (für Erwachsene: Heißkleber), optional Ahornsamen oder Moos.
So geht’s:
Lege euren Zapfen so hin, wie er am niedlichsten aussieht – stehend wirkt er wie eine stolze Eule, liegend eher verschlafen. Lass dein Kind zuerst Augen und Schnabel anprobieren. Wenn euch die Anordnung gefällt, alles nacheinander festkleben. Danach zwei Rindenstücke links und rechts ankleben – das sind die Flügel. Für die typischen „Ohren“ kannst du zwei Ahornsamen oben ankleben. Und wenn du Lust hast, gib der Eule noch Mooshaare oder male ein süßes Schlafgesicht.
Trocknen lassen – und fertig ist eure kleine Eulenfamilie!
Tipp: Eine Heißklebepistole* mit feiner Spitze ist perfekt für Naturmaterialien. Für Kinderhände reicht Bastelkleber* – transparent und ungiftig.

2. Tannenzapfen-Rentier – kleiner Rudolph mit roter Nase
Du brauchst: Einen mittelgroßen Zapfen, zwei kleine Äste als Geweih, Wackelaugen oder Eichelhütchen, eine rote Beere oder bemalte Holzperle als Nase, Bastelkleber oder Heißkleber, optional Schnur.
So geht’s:
Drehe den Zapfen so, dass die schmale Spitze nach unten zeigt – sie wird zur Schnauze. Zuerst klebst du die Augen auf, dann die rote Nase mittig darunter. Für das Geweih setzt du oben zwei verzweigte Zweige an und befestigst sie mit Kleber. Optional kannst du hinten eine Schnur anbringen, falls euer Rentier am Weihnachtsbaum hängen soll.
Das Ergebnis? Ein zuckersüßes kleines Rudolph, das jedes Kind stolz präsentieren wird – selbst, wenn es ein bisschen schielt. (Unser erster Rudolph sah ehrlich gesagt aus, als hätte er Glühwein genascht.)
Tipp: Rote Holzperlen* mit Acrylfarbe sind super für die Nase, Jutegarn* als Aufhänger sieht besonders hübsch aus.

3. Mini-Weihnachtsbäume aus Zapfen
Du brauchst: Große Zapfen, grüne und weiße Farbe, Pinsel, kleine Perlen, Glitzer, Kleber und eine Holzscheibe oder Knete als Standfuß.
So geht’s:
Leg Zeitung unter und lass dein Kind die Zapfen grün anmalen. Nach dem Trocknen werden die Spitzen vorsichtig weiß bepinselt – für den Schneeeffekt. Anschließend dürfen die Kinder den Baum nach Lust und Laune schmücken: kleine Perlen, Glitzer oder getrocknete Beeren – alles ist erlaubt. Oben kommt ein Papierstern drauf, und unten wird der Zapfen in eine Holzscheibe oder etwas Knete gesetzt, damit er stabil steht.
Fakt: Die größten Zapfen der Welt – von der kalifornischen Coulter-Kiefer – sind über 50 cm lang und bis zu 5 kg schwer!
Mama-Tipp: Scandi-Look mit Weiß und Jute oder Glitzerparty deluxe – such’s dir aus. Diese kleinen Bäume sind auch perfekte Geschenke für Oma & Opa.

4. Futterzapfen für Vögel – DIY-Vogelfutterstation
Du brauchst: Große Zapfen, ungesalzene Erdnussbutter oder Kokosfett, Vogelfutter-Mix, feste Schnur, Buttermesser.
So geht’s:
Binde zuerst die Schnur oben am Zapfen fest. Dann darf gematscht werden – das Highlight für kleine Kinderhände! Erdnussbutter oder Fett zwischen die Zapfenschuppen schmieren und den Zapfen danach in Vogelfutter wälzen, bis er rundherum bedeckt ist. Überschüssige Körner leicht abklopfen und draußen aufhängen – am besten etwas höher, damit Katzen nicht drankommen.
Wenn’s draußen kalt ist, hält der Futterzapfen wochenlang. Und das Schönste: Die Kinder können beobachten, wie Meisen und Spatzen an ihrer eigenen Futterstation picken. Naturerlebnis inklusive!
Tipp: Nutze einen Vogelfutter-Mix ohne Salz und Zucker*. Für kleine Bastler unbedingt Malkittel* bereithalten – Matschen garantiert!
Lerneffekt: Kinder verstehen so spielerisch, warum Vögel im Winter Futter brauchen – besser als jedes Buch!

5. Schneeflocken-Stern aus Ästen
Du brauchst: 3–4 dünne Zweige, Garn oder Blumendraht, weiße Farbe oder Sprühlack, kleine Zapfen, Watte und Schleifenband.
So geht’s:
Lege zwei Äste über Kreuz, binde sie in der Mitte fest und füge einen dritten diagonal hinzu, bis eine Sternform entsteht. Alles gut mit Garn umwickeln. Danach wird’s kreativ: den Stern weiß ansprühen oder mit Fingerfarbe betupfen – unregelmäßige Tupfer wirken wie Frost. Dann könnt ihr kleine Zapfen oder Watte als Schneeflocken ankleben und Schleifen oder Glöckchen anhängen. Zum Schluss oben einen Faden zum Aufhängen befestigen – und schon hängt euer selbstgemachter Winterstern im Fenster.
Fakt: Kinder stellen im Schnitt 400 Fragen am Tag. Basteln ist die beste Antwort darauf.
Mama-Tipp: Wenn du mehrere Sterne bastelst, kannst du daraus eine kleine Girlande machen – sieht super schön an Fenstern oder Türen aus.

FAQ – Häufige Fragen von Mamas
1. Wo finde ich im Winter überhaupt Naturmaterialien?
Auch im Winter gibt’s draußen genug: Unter Kiefern liegen Zapfen, am Wegrand findest du Äste, Hagebutten oder Eicheln vom Herbst. Und beim Weihnachtsbaumverkauf gibt’s oft gratis Tannengrün-Reste – einfach freundlich fragen!
2. Muss ich Zapfen & Co. vorbereiten?
Ja, kurz trocknen reicht meist. Wenn sie feucht sind, leg sie 20–30 Minuten bei 80 °C in den Ofen – dann öffnen sie sich und eventuelle Tierchen krabbeln raus.
3. Welcher Kleber ist am besten?
Für Kinder: Bastelkleber oder Holzleim. Für dich: Heißkleber – schnell, stark, transparent.
4. Mein Kind verliert schnell die Lust. Was tun?
Lass es nur kleine Aufgaben übernehmen – malen, kleben, drücken – und lobe viel. Basteln soll Freude machen, kein Perfektionsprojekt.
5. Wohin mit all den Bastelwerken?
Wir haben eine „Ehrenplatz-Ecke“ im Wohnzimmer. Alte Werke wandern irgendwann in die Natur zurück oder in eine Erinnerungsbox. Alternativ: Foto machen, im Album festhalten und loslassen.
Materialien-Checkliste
Zapfen, Äste, Eicheln, Rinde, Bastelkleber, Heißkleber (nur Erwachsene), Farben, Schnur, Wackelaugen, Glitzer, Papiersterne, Schürze.
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Fazit: Unperfekt ist perfekt
Du brauchst keinen Bastelkurs, um magische Momente zu schaffen – nur eure Fundstücke, etwas Kleber und Lust auf gemeinsame Zeit. Selbst wenn die Eule aussieht wie ein UFO – Hauptsache, ihr habt Spaß. ❤️
Also: Jacke an, raus in den Wald, Schätze sammeln – und dann ab an den Basteltisch!
Und ganz ehrlich: Genau diese kleinen Bastelmomente sind die, an die sich Kinder später erinnern – nicht an die perfekten Pinterest-Bilder.
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