🕒 Arbeitszeit: ca. 60 Minuten
🔥 Backzeit: ca. 40 Minuten
⏱️ Gesamtzeit: ca. 100 Minuten
Ich liebe Kuchen, die einfach gelingen, schmecken und auch noch gut aussehen – so wie dieser Karottenkuchen! Er ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch echt lecker und auch für Anfänger absolut machbar. Ob zu Ostern, beim Kaffeeklatsch mit Freunden oder einfach mal zwischendurch: Dieser Kuchen kommt immer gut an.
Das Beste daran? Der Teig ist wunderbar saftig und steckt voller Karotten. Außerdem kannst du den Kuchen ganz leicht ohne Nüsse backen – ideal also auch für Kinder oder Allergiker. Und weil ich persönlich kein Marzipan mag, habe ich bei der Deko kurzerhand zu weißen Schoko-Möhrchen gegriffen. Die sehen nicht nur süß aus, sondern schmecken auch richtig lecker!
Gesund naschen ohne raffinierten Zucker?
Wer beim Backen und Naschen gerne auf raffinierten Zucker verzichtet, findet im digitalen Rezeptbuch „Natürlich Naschen“ 60 vollwertige Ideen – von fruchtigen Snacks bis zu süßen Backrezepten. Alle Rezepte sind ohne Zucker und basieren auf natürlichen Zutaten.
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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Karottenkuchen mit Frosting
1. Backofen vorheizen & Form vorbereiten
🔸 etwas Butter für die Form
🔸 Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
→ Zuerst fettest du eine Kastenform oder Springform mit etwas Butter ein. Währenddessen kannst du den Backofen bereits vorheizen.

2. Karotten vorbereiten
🔸 400 g Karotten (geschält und fein geraspelt)
→ Nun schälst du die Karotten und raspelst sie fein. Stell sie anschließend beiseite – du brauchst sie gleich für den Teig.
Du kannst dafür diese Reibe* benutzen, damit geht es super schnell und die Karotten werden schön fein.
3. Teig anrühren
🔸 125 g weiche Butter
🔸 300 g Zucker
🔸 1 Päckchen Vanillezucker
🔸 4 Eier (Größe M)
→ Danach rührst du die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig. Gib dann die Eier einzeln dazu und verrühre alles zu einer glatten Masse.

4. Trockene Zutaten mischen
🔸 200 g gemahlene Mandeln (optional, kann weggelassen werden)
🔸 200 g Weizenmehl (Type 405)
🔸 3 TL Backpulver
🔸 1 Prise Salz
→ In einer zweiten Schüssel vermischst du nun die trockenen Zutaten miteinander. Wenn du die Mandeln weglassen möchtest, funktioniert das Rezept trotzdem wunderbar.

5. Alles vermengen
→ Anschließend gibst du die trockenen Zutaten zur Butter-Ei-Mischung und verrührst alles gründlich. Zum Schluss hebst du die geraspelten Karotten unter – und schon ist dein Teig fertig!

6. Ab in den Ofen
→ Fülle den Teig nun in die vorbereitete Form, streiche ihn glatt und gib ihn für ca. 40 Minuten in den vorgeheizten Ofen.
→ Vergiss nicht, am Ende eine Stäbchenprobe zu machen, um sicherzugehen, dass der Kuchen durch ist.
7. Abkühlen lassen
→ Lass den Kuchen nach dem Backen zunächst in der Form etwas auskühlen. Danach kannst du ihn vorsichtig herauslösen und vollständig abkühlen lassen – erst dann kommt das Frosting obendrauf.

Frosting & Deko
8. Frosting anrühren
🔸 80 g weiche Butter
🔸 200 g Frischkäse
🔸 180 g Puderzucker
🔸 (optional: 1 TL Zitronenabrieb)
🔸 1 Päckchen Sahnesteif (mein Tipp, damit es schön fest wird)
→ Bevor du loslegst, achte darauf, dass Butter und Frischkäse Zimmertemperatur haben. So vermeidest du Klümpchen im Frosting. Wenn es mal schnell gehen muss, kannst du die Butter auch kurz in der Mikrowelle bei niedriger Stufe weich machen – aber bitte nicht schmelzen lassen!
→ Nun verrührst du Butter und Frischkäse zu einer cremigen Masse. Gib anschließend den Puderzucker (und optional den Zitronenabrieb) dazu. Zum Schluss kommt noch das Sahnesteif hinein – so wird das Frosting schön fest und lässt sich gut verstreichen.

9. Saftigen Karottenkuchen dekorieren
🔸 12 Möhrchen aus weißer Schokolade (statt Marzipan)
🔸 1–2 EL gehackte Pistazien (optional)
→ Verteile das Frosting gleichmäßig auf dem abgekühlten Kuchen.
→ Für die Deko habe ich Möhrchen aus weißer Schokolade verwendet, weil ich kein Marzipan mag – das sieht trotzdem hübsch aus und schmeckt super! Wer mag, kann noch ein paar gehackte Pistazien darüberstreuen.

Kleine Genussmomente bewusst einplanen
Gerade im Familienalltag sind solche Backmomente Gold wert – aber oft gehen sie im Chaos unter.
Trag dir feste Familien- oder Backzeiten direkt in deinen Wochenplaner ein. So schaffst du Raum für Genuss, ohne dass To-dos dich überrollen. Ein bisschen Planung – und der Kuchen schmeckt doppelt so gut.
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Fazit: Saftiger Karottenkuchen
Dieser saftige Karottenkuchen ist einfach gemacht, super saftig, hübsch dekorierbar und lässt sich prima vorbereiten. Ich hatte ihn nach 40 Minuten aus dem Ofen – also kein stundenlanges Warten. Besonders praktisch: Das Rezept funktioniert auch ohne Nüsse, sodass wirklich alle mitnaschen können. Das cremige Frosting macht den Kuchen richtig besonders und rundet ihn perfekt ab.
Probier ihn unbedingt aus – und wenn er dir schmeckt, freu ich mich, wenn du das Rezept speicherst oder mit anderen teilst. Viel Spaß beim Backen! 💛
Häufige Fragen rund um meinen Karottenkuchen
Kann ich Nüsse ersetzen?
Ja, auf jeden Fall! Wenn du keine Mandeln da hast oder lieber ohne Nüsse backen möchtest, kannst du sie einfach weglassen. Der Kuchen wird trotzdem schön saftig und lecker. Falls du magst, kannst du auch gemahlene Haselnüsse verwenden – das gibt nochmal einen leicht nussigeren Geschmack.
Welche Form eignet sich am besten?
Ich nehme am liebsten eine klassische Kastenform oder eine Springform wie diese hier* mit ca. 28 cm Durchmesser. In der Kastenform wird der Kuchen etwas höher und kompakter, in der Springform eher flach und perfekt zum Dekorieren mit Frosting.
Wie lange bleibt er frisch?
Gut verpackt hält sich der Karottenkuchen im Kühlschrank etwa 3–4 Tage. Du kannst ihn einfach mit Frischhaltefolie abdecken oder in eine Box legen. Das Frosting macht ihn sogar noch saftiger, also keine Sorge, wenn du ihn mal einen Tag vorher backst.
Kann ich das Frosting weglassen?
Natürlich, der Kuchen schmeckt auch ohne Frosting richtig lecker. Ich finde aber, dass das cremige Topping nochmal das gewisse Extra gibt. Falls du es weglassen möchtest, kannst du den Kuchen stattdessen mit etwas Puderzucker bestäuben.
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