Kennst du die 3 Phasen der Geburt? Bist du unsicher, was dich während der Geburt erwartet? Keine Sorge, du bist nicht allein! In diesem Beitrag erkläre ich dir die drei Phasen der Geburt – von den ersten Wehen bis zur Geburt deines Babys und der Nachgeburtsphase. Du erfährst, was in jeder Phase passiert, wie lange sie dauern kann und wann du ins Krankenhaus solltest. Mit diesen Informationen wirst du dich sicherer und besser vorbereitet fühlen, um den Geburtsprozess selbstbewusst zu meistern. Lies weiter und erfahre, wie du dich optimal auf diese besondere Zeit vorbereiten kannst!
Was sind Geburtsphasen?
Der Geburtsprozess verläuft in den drei Phasen der Geburt, die Schritt für Schritt ablaufen, während dein Körper sich auf die Geburt vorbereitet. Diese Geburtsphasen helfen deinem Baby, auf die Welt zu kommen, und jede Phase bringt ihre eigenen Herausforderungen mit. Je besser du die einzelnen Schritte verstehst, desto sicherer wirst du dich fühlen.

1. Die Latenzphase (Eröffnungsphase)
Die Latenzphase ist die erste und längste der 3 Phasen der Geburt. Sie beginnt, wenn der Muttermund (der Eingang zur Gebärmutter) sich öffnet, um Platz für das Baby zu machen. Diese Phase besteht aus drei Abschnitten:
- Frühe Phase: Hier beginnt alles. Du wirst leichte, unregelmäßige Wehen spüren, und der Muttermund öffnet sich langsam (bis etwa 3 cm). Diese Phase kann mehrere Stunden oder sogar Tage dauern.
- Wann musst du ins Krankenhaus? In der frühen Phase kannst du oft noch zu Hause bleiben. Du solltest ins Krankenhaus fahren, wenn die Wehen regelmäßig sind (alle 5 Minuten für eine Stunde), das Fruchtwasser abgeht oder du dich unsicher fühlst.
- Aktive Phase: Die Wehen werden jetzt stärker und häufiger. Der Muttermund öffnet sich weiter (bis etwa 7 cm). Diese Phase kann zwischen 4 und 8 Stunden dauern. Jetzt beginnt die „richtige Arbeit“. Es hilft, dich zu bewegen, tief zu atmen und Unterstützung von deinem Partner oder deiner Partnerin zu haben.
- Übergangsphase: Dies ist der intensivste Teil der Latenzphase. Die Wehen kommen sehr schnell hintereinander, und der Muttermund öffnet sich vollständig (bis 10 cm). Zum Glück dauert diese Phase oft nur 15 bis 60 Minuten. Halte durch – das Baby ist fast da!
2. Die Austreibungsphase
Jetzt kommt die Phase, auf die du so lange gewartet hast – die Geburt deines Babys! Diese Phase beginnt, sobald der Muttermund vollständig geöffnet ist, und endet, wenn dein Baby geboren ist.
- Was passiert? In dieser Geburtsphase wirst du Wehen spüren, die dir helfen, das Baby durch den Geburtskanal zu pressen. Das dauert normalerweise zwischen 20 Minuten und 2 Stunden. Manchmal etwas länger, aber das ist völlig normal.
- Was kannst du tun? Mit deinem Arzt oder deiner Hebamme zusammenarbeiten und auf ihre Anweisungen warten. Es wird anstrengend sein, aber du hast es fast geschafft!
3. Die Nachgeburtsphase
Die Geburt ist noch nicht ganz vorbei. Nach der Geburt deines Babys gibt es noch eine letzte Phase, die Nachgeburtsphase.
- Was passiert? Dein Körper muss die Plazenta, die dein Baby während der Schwangerschaft versorgt hat, noch herausdrücken. Das klingt vielleicht etwas seltsam, aber die Wehen in dieser Phase sind deutlich schwächer und oft merkst du es kaum. Diese Phase dauert etwa 5 bis 30 Minuten.
- Mögliche Komplikationen: In den meisten Fällen läuft alles glatt, aber wenn die Plazenta nicht von alleine kommt, wird dir das medizinische Team helfen.

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Phasen der Geburt: Wie lange dauert die Geburt insgesamt?
Das ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Die erste Geburt dauert oft länger als die folgenden. Im Durchschnitt dauert die gesamte Geburt etwa 12 bis 24 Stunden. Wenn du schon einmal geboren hast, geht es oft schneller.
Phasen der Geburt: Wann musst du ins Krankenhaus?
Im Allgemeinen solltest du ins Krankenhaus fahren, wenn:
- Deine Wehen regelmäßig und stark sind (alle 5 Minuten und halten 1 Minute lang an).
- Dein Fruchtwasser abgegangen ist (Blasensprung).
- Du starke Blutungen hast oder dich unsicher fühlst.
Wenn du dir unsicher bist, kannst du auch jederzeit deine Hebamme oder dein Krankenhaus anrufen und nach Rat fragen.
Tipps zur Geburtsvorbereitung
- Mentale Vorbereitung: Die Geburt ist ein natürlicher Prozess, den dein Körper durchlaufen kann. Atemübungen und Entspannungstechniken sind dabei eine große Hilfe, um jede Geburtsphase ruhig zu meistern.
- Bewegung und Atmung: Leichte Bewegung während der Wehen und tiefes Atmen helfen dir, die Schmerzen zu lindern und geben dir die nötige Kraft für jede Phase der Geburt.
- Partner-Unterstützung: Dein Partner oder deine Partnerin kann eine wichtige Rolle spielen. Sei es durch Massagen, emotionale Unterstützung oder einfach nur, um bei dir zu sein – zusammen geht es leichter.
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Fazit zu den Phasen der Geburt
Die Geburt deines Kindes ist eine der bedeutendsten Erfahrungen in deinem Leben – und du musst dabei nicht unvorbereitet sein. Indem du die 3 Phasen der Geburt verstehst, kannst du dich etwas entspannter auf die Geburt vorbereiten. Vom ersten leichten Ziehen bis hin zum Moment, in dem du dein Baby im Arm hältst, ist jede Phase wichtig und gut zu bewältigen – wenn du weißt, was dich erwartet.
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